Mexikanischer Reis mit Bohnen und Gemüse

Mexikanischer Reis mit Bohnen

Mein persönliches Soulfood, macht warm und satt und zufrieden: eine Schüssel mexikanischer Reis mit Bohnen und Gemüse und jede Menge leckerer Gewürze. Geht immer – und vor allem schnell: 30 Minuten nach dem ersten Hunger-Signal steht das Essen auf dem Tisch. Vorausgesetzt, die Zutaten sind griffbereit und schnell geschnibbelt.

Das perfekte Rezept für Euren ersten „vegan mexikanisch“ Versuch! Zunächst braucht Ihr dafür aber eine Grundausstattung an mexikanischen Gewürzen und Zutaten – siehe Liste! – die Ihr auf keinen Fall weglassen solltet.

Vollwertige Mahlzeit für Eilige

Wenn ich es eilig habe, dann reicht mir der Reis als komplette, gesunde Mahlzeit. Zur Abwechslung oder für Gäste lässt er sich perfekt ergänzen oder als Grundlage für ein mexikanisches Buffet verwenden: mit frischen Salaten, Guacamole, veganer Sour Cream aus Cashew-Kernen, selbstgemachter feuriger Salsa, Mais-Tortillas oder Tortilla-Chips, und und und!

Da dies ein unkompliziertes Rezept sein soll, verwende ich Bohnen aus der Dose (400 g), fertige Gemüsebrühe und Tomatenmark. Mit viel Zeit und Vorausplanung (Bohnen über Nacht einweichen!) ließe sich das natürlich noch verfeinern – durch frisch gekochte Bohnen, selbst gemachte Gemüsebrühe und aromatische, frische Tomaten.

Cilantro und Limetten – ein Traumpaar

Frischer Koriander (Cilantro) gilt als sehr gesund. Man bekommt ihn in dicken Bunden beim türkischen oder asiatischen Gemüsehändler, manchmal auch abgepackt bei Edeka & Co. oder – nur zur Not, frisch schmeckt er besser – seit kurzer Zeit auch tiefgekühlt von Iglo. Zusammen mit dem frischen Limettensaft ist er das I-Tüpfelchen auf dem Rezept und gehört unbedingt dazu.

Allerdings mag nicht jeder Koriander, angeblich können ihn 17 Prozent der Europäer nicht leiden. Zu diesen 17 Prozent habe ich früher gehört, inzwischen liiiebe ich Cilantro und vermute, dass es einfach eine Frage der Gewohnheit ist , oder auch mit der Kombination der Gewürze zu tun hat.

Ich schreibe in Klammern hinter die jeweilige Zutat, welche Produkte ich für die schnelle, günstige Version verwende bzw. meistens vorrätig habe.

Zutaten für 3-4 Portionen

  • 200 g (1 Cup) weißer Reis (Oryza Ideal-Reis)
  • 2-3 EL Pflanzenöl (Rapsöl)
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1-2 Knoblauchzehen, in feinen Scheibchen
  • 1/2-1 Chili, entkernt und fein gewürfelt (frische rote Peperoni aus dem Supermarkt)
  • 1 TL Kreuzkümmel (wichtig!)
  • 1/2 TL gemahlener schwarzer Pfeffer (wichtig!)
  • 1/2 TL Chili-Pulver (aus dem Supermarkt oder z.B. Jalapeño-Pulver)
  • 1/2 TL mexikanischer Oregano (wichtig! nicht weglassen!)
  • 1 Paprika, gewürfelt (und/oder Karotten)
  • 500 ml vegane Gemüsebrühe (aus dem Supermarkt)
  • 3-4 EL Tomatenmark (z.B. Oro di Parma Tomatenmark 2-fach konzentriert)
  • 1 Dose schwarze Bohnen (nur Bohnen, Wasser, Salz! Supermarkt oder von Rapunzel)
  • 1 Dose Pinto-Bohnen = Wachtelbohnen (nur Bohnen, Wasser, Salz! Krini, von Kaufland)
  • Saft von 1-2 Limetten (wichtig!)
  • ca. 20-30 g frischer Cilantro = Koriander, mit Stielen (wichtig!)

Zubereitung

  1. Pflanzenöl in einem großen Topf erhitzen (mittlere Hitze), den trockenen Reis dazugeben und unter häufigem Rühren gleichmäßig hellbraun rösten. Geht schnell, nicht aus den Augen lassen! Durch das Rösten a. wird verhindert, dass Rundkornreis beim Kochen klebrig wird (bei Langkornreis wie dem hier verwendeten nicht notwendig) und b. bekommt der Reis einen leckeren, leichten Röstgeschmack.
  2. gewürfelte Zwiebel und Chili und fein geschnittenen Knoblauch dazugeben, 2-3 Minuten mitdünsten
  3. Kreuzkümmel, Pfeffer, Chili-Pulver und mexikanischen Oregano dazugeben, kurz mitrösten
  4. gewürfelte Paprika dazugeben, mit heißer Gemüsebrühe ablöschen, Tomatenmark unterrühren
  5. Deckel drauf, bei geringer Hitze ca. 15 Minuten (je nach Reis-Sorte!) köcheln lassen
  6. In der Zwischenzeit Bohnen in ein Sieb geben, unter fließendem Wasser abspülen, abtropfen lassen. Zum Reis geben, Deckel wieder drauf, weitere 5 Minuten kochen lassen, bis der Reis weich genug, aber noch bissfest ist. Topf vom Herd nehmen.
  7. Koriander entweder fein hacken und mit dem Limettensaft mischen – oder ganze Stiele zusammen mit dem Saft in einem Mixer (ich verwende den Personal Blender von Keimling) zerkleinern. Die Stiele können – sofern sie nicht holzig oder sehr zäh sind – beim Koriander immer mitverwendet werden und sind sogar besonders würzig.
  8. Koriander-Limetten-Mischung unter den Reis rühren, kurz durchziehen lassen, fertig! (Im Mixer entsteht aus Koriander und Limettensaft eine intensiv grüne Flüssigkeit, der Gemüse-Bohnen-Reis bekommt dadurch einen leichten „Grünstich“, wem es um die Optik geht, der sollte also besser hacken anstatt zu mixen)

Der mexikanische Reis kann mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden, wird von Tag zu Tag leckerer und lässt sich problemlos aufwärmen.

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